Steigende Hyperscaler-Kosten sind für viele wachsende Unternehmen ein Grund, die eigene Cloud-Strategie zu überdenken, besonders wenn das Team nicht auf tiefes Infrastruktur-Know-how ausgelegt ist. Alstin Capital, ein B2B-Venture-Capital-Fonds, stand genau vor dieser Herausforderung. Gelöst hat das Unternehmen sie gemeinsam mit mogenius, in zwei Tagen Migrationszeit.
Alstin Capital ist ein B2B-Venture-Capital-Fonds mit Investments unter anderem in Klarna, Pliant und Blacklane. Das Unternehmen arbeitet stark datengetrieben: interne Tools verarbeiten große Datenmengen, um Signale für vielversprechende Startups im eigenen Dealflow zu identifizieren.
Ursprünglich betrieb Alstin Capital seine Infrastruktur bei einem großen Hyperscaler. Mit wachsendem Datenvolumen und wachsendem Team stiegen die Kosten dort überproportional an.
Gleichzeitig sollten auch Entwicklerinnen, Entwickler und Teams produktiv arbeiten können, die nicht auf Infrastrukturbetrieb und CI/CD-Pipelines spezialisiert sind. Gesucht war eine cloud-native, einfach bedienbare Developer Experience statt einer komplexen Eigenverwaltung.

„Die einfache Bedienbarkeit ist für uns der wichtigste Punkt, weil wir ein kleines Team sind. Außerdem bietet mogenius exzellenten Support, was bei den Hyperscalern nicht der Fall war.“
Alstin Capital kennt den Markt für Cloud- und Kubernetes-Lösungen gut und hat bewusst verglichen, bevor die Entscheidung fiel. Ausschlaggebend für mogenius war die Kombination aus einer schnell umsetzbaren, unkomplizierten Lösung und günstigen Cloud-Ressourcen aus dem deutschen Markt statt aus dem Hyperscaler-Umfeld.
Für ein Unternehmen im regulierten Finanzsektor kam ein weiterer Faktor hinzu: die Möglichkeit, auf eine souveräne, in Deutschland gehostete Infrastruktur zu setzen.
mogenius hat für Alstin Capital eine komplette Managed-Kubernetes-Umgebung aufgebaut, betrieben auf virtuellen Servern eines deutschen, regionalen Cloud-Providers. Genutzt wird dafür Talos OS als leichtgewichtiges und immutables Betriebssystem für Kubernetes.
Aufgesetzt wurde die gesamte Umgebung als Infrastructure as Code, inklusive:
Betrieben werden zwei getrennte Cluster: eines für Development, Staging und User Acceptance Testing, eines für Produktion.
mogenius übernimmt das komplette Kubernetes- und Cluster-Lifecycle-Management sowie die Bereitstellung der zugrunde liegenden Infrastruktur und hat die Migration der bestehenden Workloads vom bisherigen Hyperscaler begleitet. Den Betrieb der eigenen Workloads übernimmt das Team von Alstin Capital selbst über die mogenius-Plattform, ergänzend unterstützt mogenius punktuell mit DevOps-Services. Pipelines, Monitoring und Zugriffssteuerung laufen zentral an einem Ort zusammen.
Auch KI-gestützte Funktionen der Plattform sind bereits im Einsatz. Über die MCP-Schnittstelle können Coding Agents wie Claude Code oder OpenCode Plattform-Funktionen autonom nutzen. Dabei bekommt jeder Agent genau die Berechtigungen, die er für seine Aufgabe braucht, nach demselben Prinzip wie im Anwendungsfall KI-Agent-Governance beschrieben.

„Wir haben nach einer Lösung gesucht, die für ein wachsendes Team einfach zu bedienen ist und deren Kosten nicht wie bei einem Hyperscaler durch die Decke gehen. Infrastruktur und Toolchain sollen einfach laufen, ohne dass wir uns selbst darum kümmern müssen. Wir haben uns den Markt genau angeschaut: mogenius war einfach die unkomplizierteste Lösung, kombiniert mit den günstigsten deutschen Cloud-Ressourcen.“
Alstin Capital hat innerhalb von zwei Tagen den Wechsel von einem klassischen Hyperscaler-Setup zu einer souveränen, einfach bedienbaren Managed-Kubernetes-Plattform vollzogen, ohne ein eigenes Infrastruktur-Team aufbauen zu müssen.
Als Nächstes plant Alstin Capital, die KI-gestützten Funktionen der Plattform weiter auszubauen und den Kubernetes-Betrieb stärker zu automatisieren.
Das ist oft genau der Punkt, an dem sich ein Gespräch über eine souveräne, einfach bedienbare Kubernetes-Plattform lohnt. Erzählen Sie uns von Ihrem Setup, oder lesen Sie, wie andere Teams es gelöst haben.
Bei einer sauber vorbereiteten Migration mit Infrastructure as Code ist ein Wechsel innerhalb weniger Tage möglich, wie im Fall von Alstin Capital. Entscheidend sind ein klar geschnittener Workload, vorbereitete GitOps-Pipelines und eine Plattform, die das Cluster-Lifecycle-Management vollständig übernimmt. Kubernetes-Management-Plattformen wie mogenius reduzieren die Migrationszeit so von Wochen auf Tage.
Ja, sofern die zugrunde liegende Infrastruktur und der Betreiber die notwendigen Zertifizierungen, Auditierbarkeit und Datenhoheit in Deutschland sicherstellen. Für Finanzdienstleister und Investmentgesellschaften ist das oft ausschlaggebend für die Wahl eines deutschen, regionalen Cloud-Providers statt eines globalen Hyperscalers. Managed-Kubernetes-Anbieter wie mogenius bauen solche Umgebungen gezielt für Compliance-Anforderungen auf.
Ein Cluster trägt Development, Staging und User Acceptance Testing, das andere ausschließlich die Produktion. Die Trennung hält Testlasten von der Produktionskapazität fern und macht Zugriffsregeln einfacher: Produktionszugriff lässt sich auf einen kleineren Kreis begrenzen, ohne die tägliche Arbeit in den übrigen Umgebungen einzuschränken.
Es kommt darauf an, wo die Grenze verläuft. Alstin Capital betreibt eigene Workloads, Pipelines und Monitoring über die mogenius-Plattform, während Cluster-Lifecycle-Management und die zugrunde liegende Infrastruktur bei mogenius liegen. Genau diese Aufteilung erlaubt es einem kleinen Team ohne eigenes Infrastruktur-Personal, auf Kubernetes zu arbeiten, ohne Cluster-Administration zu übernehmen.
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